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Storytelling – Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis…

Storytelling – Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis…

Warum Sie in Ihren Präsentationen auf Geschichten zurückgreifen sollten? Wieso Geschichten funktionieren? Welche Geschichten Sie erzählen sollten?
Sie brauchen Geschichten. Ihr Publikum auch.
Zu Beginn einer Präsentation das Publikum zu begrüßen, gehört längst schon zum guten Ton. Zu Beginn einer Präsentation sich selbst vorzustellen kommt je nach Art und Aufmerksamkeit für die Präsentation entweder vor oder ist nicht notwendig. Immer häufiger jedoch wird am Anfang einer Präsentation eine Geschichte erzählt. Und dieses Geschichte zieht sich durch den ganzen Vortrag. Die Geschichte dient als Cliffhanger, sie zieht sich wie der berühmte rote Faden durch die Präsentation. Im Laufe des Vortrags wird immer wieder direkt oder indirekt auf die Geschichte hingewiesen. Teilweise entwickelt sich die Geschichte auch erst mit und in der Präsentation, manchmal sogar interaktiv mit dem Publikum.
Aber warum sollten Sie in Ihrer Präsentation eine Geschichte erzählen? Damit Sie sich der Aufmerksamkeit des Publikums sicher sein können. Eine Geschichte ist spannend, sie fesselt, man möchte wissen, wie sie weitergeht oder wie sie endet. Oder man möchte wissen, wie genau diese Geschichte zu dieser Präsentation passen soll. In jedem Fall trägt eine Geschichte dazu bei, dass man Ihnen zuhört. Das ist besser für Sie, weil Ihre Inhalte nicht nur gehört sondern aktiv aufgenommen werden. Das ist besser für Ihr Publikum, weil es nicht noch eine langweilige Präsentation ist in der man mit sich selbst und zufallenden Augen kämpft. Das ist besser für Ihr Publikum, weil es Ihre Inhalte voller Neugier aufnimmt. Deswegen brauchen Sie Geschichten und Ihr Publikum auch.
Bisher hat es auch funktioniert. Geschichten funktionieren besser.
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Aber warum sollten Sie etwas an Ihrer Art und Weise, zu präsentieren, ändern? Nur weil es funktioniert? Wie funktioniert das überhaupt?

Im Erleben von Inhalten egal welcher Art und welchen Ursprungs können wir diese Inhalte besser aufnehmen, wenn sie uns bekannt sind. Dabei reicht es schon aus wenn uns die Inhalte teilweise bekannt sind oder nur ein Detail mitschwingt, das uns bekannt vorkommt. Das bedeutet, Sie können in Ihrer Geschichte mit Emotionen arbeiten oder mit Humor. Sie können eine persönliche Geschichte erzählen, eine Anekdote, Sie können auf eine Ihnen und dem Publikum bekannte Geschichte zurückgreifen oder eine ganz neue erfinden. Mit einer Geschichte können Sie eine Hinführung schaffen, Ihr Thema ausschmücken oder die Geschichte einfach nur unterstützend für Ihre Inhalte verwenden.

Fakten funktionieren und werden richtig aufbereitet auch weiter funktionieren.

Geschichten werden Ihnen die ungeteilte Aufmerksamkeit des Publikums sichern, weil sie Ihr Publikum auf eine gemeinsame Reise - Ihre Präsentation - mitnehmen.

Erzählen Sie von sich. Erzählen Sie von Ihrem Nachbarn.
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Wenn Sie sich entschieden haben die Methode Storytelling anzuwenden sollten Sie unbedingt beachten, welche Art von Geschichte Sie erzählen und wie Ihr persönlicher Bezug zu dieser Geschichte aussieht. Ein einschneidendes Erlebnis in Ihrem Leben eignet sich nur dann, wenn Sie dieses bereits verarbeitet haben. Andernfalls kann bereits der Gedanke daran, die Geschichte preiszugeben für Sie in einem Desaster und einer gescheiterten Präsentation enden. Falls Sie also eine persönliche Geschichte erzählen können, ohne in der Geschichte selbst eine Hauptrolle zu spielen, eignet sich diese zumeist besser.
Sie müssen keine emotional aufgeladenen Tiervideos in Ihrer Präsentation zeigen. Ein Beispiel: Es reicht wenn Sie eine Anekdote von Ihrem Nachbarn erzählen, der sich einen Rasenmäher-Roboter gekauft hat, weil er es Leid war den Rasen zu mähen. Sofort können Sie auf das Thema Ihrer Sales-Präsentation leiten: Bedürfnisse des Kunden kennen.

Sie müssen kein Autor sein, um Storytelling für sich zu nutzen. Erzählen Sie von Ihrem Nachbarn.